Studienfinanzierung
 

Die Studierenden der deutsch-französischen Studiengänge können unabhängig vom Einkommen der Eltern Studienbeihilfen aus nationalen und europäischen Förderprogrammen erhalten, insbesondere die Mobilitätsbeihilfe der Deutsch-Französischen Hochschule und die Erasmus-Förderung in den Studienzeiten im Ausland. BAFöG-Berechtigte erhalten zudem Auslands-BAFöG.
 

Die Mobilitätsbeihilfe der DFH

Die HTW und die Universität Paul Verlaine - Metz sind Mitglied in der Deutsch-Französischen Hochschule, eine Art Dachverband für deutsch-französische Hochschulkooperationen. Dies bedeutet, dass die Bachelor- und Master-Studiengänge des DFHI/ISFATES von der DFH anerkannt und gefördert werden. Die DFHI-Studierenden gelten damit auch als Studierende der DFH und erhalten eine Mobilitätsbeihilfe in den Studienzeiten an der ausländischen Partnerhochschule (einschließlich Universität Luxemburg im trinationalen Studiengang Europäisches Baumanagement) - sogenannte Auslandsphase. Die Mobilitätsbeihilfe von derzeit      270 € monatlich (Pendler erhalten die Hälfte) wird für die Dauer von 5 Monaten pro Semester bzw. 10 Monate pro Studienjahr gewährt und in maximal 2 Raten ausgezahlt. Die Förderung wird dem BAFöG, der Erasmus-Förderung u. Ä. nicht angerechnet, ist aber im Fall eines Studienabbruchs zurückzuzahlen. Die praktische Studienphase kann ebenfalls von der DFH gefördert werden, je nach Zeitraum und unter der Voraussetzung, dass das Pflichtpraktikum im frankophonen Ausland oder Luxembourg (deutsche Studierende) bzw. im deutschsprachigen Ausland oder Luxembourg (französische Studierende) absolviert wird.

Die Mobilitätsbeihilfe der DFH muss von den Studierenden nicht beantragt werden. Um sie zu erhalten, ist aber zu beachten, dass man sich für das erste Studienjahr bis zum 30. September des Jahres online (kostenlos) bei der DFH einschreibt  - im Master-Studiengang Europäisches Baumanagement bis zum 31. März des Jahres - und für jedes weitere Studienjahr bis zum 30. September zurückmeldet. Studierende, die im zurückliegenden Studienjahr in der Auslandsphase waren, können sich erst zurückmelden, nachdem sie das Formular "Studierendenbericht" bei der DFH online ausgefüllt haben. Jenseits der festgelegten Fristen ist keine Einschreibung bzw. Rückmeldung bei der DFH mehr möglich (Ausschlussfrist), der Anspruch auf die Mobilitätsbeihilfe für die betreffende Studienphase verfällt ausnahmslos und unwiderruflich. 

Mehr dazu unter "Bewerbung / Zulassung" im Menüpunkt "Leitfaden für Studierende"

Das DFHI-Büro an der HTW ist für die Mobilitätsbeihilfen der Studierenden des deutschen Kontingents zuständig. Für die Auszahlung der Mobilitätsbeihilfe gibt es ein Formular, das von den Studierenden auszufüllen und mit einem Wohnsitznachweis an das DFHI-Büro in Saarbrücken zu senden ist. StudienanfängerInnen (erstes Semester Bachelor bzw. Master, ggf. Quereinstieg) reichen zusätzlich ein Vertragsformular über die Gewährung der Mobilitätsbeihilfe der DFH ein. Beide Formulare stehen unter "Formulare / Links" zum Herunterladen zur Verfügung.


Erasmus-Programm

Die Studierenden des DFHI/ISFATES - neuerdings egal welcher Nationalität - erhalten während ihrer Studienzeit einmalig (maximal 12 Monate) eine Erasmus-Förderung in der Auslandsphase. In den binationalen Bachelor-Studiengängen werden die Studierenden des deutschen Kontingents im 5. Semester in Metz gefördert (im trinationalen Studiengang Europäisches Baumanagement im 3. Semester). Eine Förderung kann auch in der Auslandsphase innerhalb der Master-Studiengänge erfolgen, sofern die maximale Förderdauer nicht bereits ganz oder teilweise im Erststudium in Anspruch genommen wurde. Die Erasmus-Förderung liegt in der Zuständigkeit des Auslandsamtes der HTW und muss für das 5. Semester in Metz nicht beantragt werden. Die betreffenden Studierenden werden vom Auslandsamt hierzu angeschrieben. Die Höhe der monatlichen Förderung hängt von den Mitteln ab, die den Hochschulen von der Europäischen Union alljährlich zur Verfügung gestellt werden und kann dementsprechend variieren.

Die Praktikumsphase (Pflichtpraktikum) kann unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich durch Erasmus gefördert werden, sofern die Praxisphase ausserhalb Deutschlands in einem der Erasmus-Länder absolviert wird. Hierzu muss ein gesonderter Antrag im International Office der HTW gestellt werden. Ein spezielles Merkblatt für DFHI-Studierende befindet sich unter:  Merkblatt DFHI

Information und Beratung: International Office - Frau Andrea Roth, Praxisreferentin
E-Mail: a.roth@htw-saarland.de, Telefon: (0681) 5867-654
 

Wichtiger Hinweis:

Erasmus-Aufenthalt in einer anderen Hochschulkooperation der HTW
(außerhalb der Kooperation mit der Universität de Lorraine)

Teilnahmebedingungen für DFHI-Studierende:

Die Kooperationsverträge der HTW mit den ausländischen Hochschulen sehen für jede Fachrichtung ein bestimmtes Platzkontingent an Studierenden im Erasmus-Programm vor. Da jeder Austauschplatz die ausländische Hochschule Geld kostet, ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze begrenzt.  Wenn sich in einer Fachrichtung mehr Studierende der HTW (wozu auch die Studierenden des DFHI gehören) bewerben, als Plätze vorhanden sind, was der Regelfall ist, können nicht alle BewerberInnen einen Platz bekommen. Darüber hinaus erfolgt die Platzvergabe nach bestimmten Kriterien, wobei die Studienleistungen eine wichtige Rolle spielen. Auch ist ein Toefel-Test über ein ausreichendes Englischniveau (für Hochschulen im Anglophonen Raum, ggf. auch in anderen Ländern) der Bewerbung beizulegen. Diese Voraussetzungen gelten auch für DFHI-Studierende.
Bitte beachten Sie:
DFHI-Studierende, die das 5. Studiensemester Bachelor bzw. 4. Semester Master (anstatt in Metz) innerhalb einer anderen ausländischen Kooperation der HTW verbringen möchten, müssen ihren Platzbedarf im Dezember des Vorjahres dem Auslandsamt der HTW mitteilen - beispielsweise müsste der Antrag auf einen Austauschplatz für das Wintersemester 2013/2014 spätestens Anfang Dezember 2012 erfolgen. Damit kann die Nachfrage nach Austauschplätzen im Vorhinein im Platzkontingent der ausländischen Hochschule berücksichtigt werden (bei einem späteren Antrag sind die Plätze in der Regel bereits vergeben). Die Rahmenbedingungen eines Auslandssemesters (Zeitpunkt, Hochschulauswahl, Studienprogramm, etc.) müssen im Vorfeld unbedingt mit dem/der zuständigen StudiengangsleiterIn in Metz und Saarbrücken abgeklärt werden, insbesondere um "böse Überraschungen" hinsichtlich der Anerkennung der Studienleistungen im Vorhinein auszuschließen.
 

BAFöG-Stipendium

Das Stipendium für Studierende deutscher Nationalität wird beim Amt für Ausbildungsförderung in Mainz-Bingen beantragt. Die erforderlichen Antragsformulare sind im Internet erhältlich oder bei den Studentenwerken der Bundesländer, die auch eine BAFöG-Beratung vor Ort anbieten. Das saarländische Studentenwerk, das an der Universität des Saarlandes angesiedelt ist, berät die  Studierenden der saarländischen Hochschulen in BAFöG-Angelegenheiten.

Kontakt:
Saarländisches Studentenwerk
Studentenhaus
Universitätsgelände Gebäude D 4 1
66123 Saarbrücken

Telefon: (0681) 302-4992
Fax: (0681) 302-4993
bafoeg-amt@stw.uni-sb.de

Informationen unter: www.studentenwerk-saarland.de

Des weiteren geben die BAföG-Beauftragten der HTW Auskunft:

  • Fakultät für Wirtschaftswissenschaften - Campus Rotenbühl
    Prof. Dr. Kerstin Heuwinkel / Raum: A-E-19 - Telefon: (0681) 5867-546
  • Fakultät für Ingenieurwissenschaften - Campus Alt-Saarbrücken
    Elektrotechnik: Prof. Dr. Harald Wern - Telefon: (0681) 5867-218
    Maschinenbau: Prof. Dr. Bernd Heidemann - Telefon: (0681) 5867-253
    Informatik: Prof. Dr. Helmut Folz - Telefon: (0681) 5867-246


Weitere Informationen unter:  Bundeministerium für Bildung und Forschung
 

Sonstige Stipendien:

Die HTW selber vergibt keine Stipendien. Eine Übersicht über Stipendienprogramme für eine Studium in Deutschland finden Sie in der DAAD-Stipendiendatenbank. Für die Jahrgangsbesten in den Ingenieurwissenschaften besteht (auch für ausländische Studierende) die Möglichkeit ab dem 2. Studienjahr über die Studienstifung Saar ein Stipendium zu erhalten.

Kosten des Studienaufenthaltes in Saarbrücken bzw. Metz:

Die Studien- und Lebenshaltungskosten in Saarbrücken belaufen sich pro Monat auf ca. 600 bis 900 €. In diesem Betrag enthalten sind die geschätzten Kosten für Unterkunft, Essen, Freizeit, Lehrmittel, Einschreibegebühren und Krankenversicherung.
Angaben zu den Kosten für den Studienaufenthalt in Metz sind unter "Études et scolarité" im Menüpunkt "Financement des études" zu finden.